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Mainshill: Weitere Sabotage und Vor-Räumungscamp

Aktivistis blockieren Harvester

Im Mainshiller Solidaritätscamp in Schottland gegen die Errichtung eines Braunkohletagebaus steht die Räumung kurz bevor. Deshalb soll es vom Samstag, den 23. Januar, bis Dienstag, den 26. Januar ein Vorräumungscamp geben, um Blockadevorrichtungen gegen die Räumung zu errichten oder zu erneuern, um direkte Aktionen durchzuführen, und am besten um bis zur Räumung zu bleiben, und diese zu verhindern!

Am 13. Januar fand wieder eine größere Sabotageaktion statt. Einer von zwei Bohrfahrzeugen, welche im benachbarten Braunkohletagebau eingesetzt werden wurde sabotiert. Autonome Gruppen handelten hier in solidarität mit dem Widerstand in Mainshill.

Anti-Flughafenausbau-Widerstand in Braunschweig geht weiter

Die AnwohnerInnen des Querumer Forstes, sowie einige AktivistInnen von weiter weg, waren das Wochenende weiter aktiv gegen den Flughafenausbau.
Samstags wurden die Harvester bereits durch eine Sitzblockade von am ausfahren aus ihrer Garage gehindert, um 14 Uhr wurden sie dann mitsamt RodungsarbeiterInnen, von 200 FlughafengegenerInnen, welche kurzerhand die Rodungsfläche besetzten, in den frühen Feierabend geschickt.
Am Montag morgen wurden die Harvester erneut durch eine Sitzblockade von 20 AktivistInnen, bereits um 07:00Uhr früh am ausfahren gehindet.

Immer mehr Menschen beteiligen sich am Widerstand. Von den BIs ist Unterstützung von BaumklettererInnen gewünscht.

Widerstand gegen den Braunschweiger Flughafen geht in die nächste Runde

Nachdem in den letzten Tagen durch entschlossenes Auftreten der AnwohnerInnen die Rodungsarbeiten immer wieder gestoppt werden konnten, erreicht der Widerstand nun eine neue Dimension. Als gestern über 100 Menschen die Rodungsarbeiten stören wollten, blieb den Rodungsarbeitern, der Polizei und den Securitys nichts weiter übrig als den Wald zu verlassen.
Zudem wurde unweit ein Waldcamp errichtet von dem aus die Rodungsarbeiten nun immer öfters blockiert werden sollen, was bereits in den frühen Morgenstunden gelang, als die Rodungsarbeiten für eine Stunde gestoppt wurden durch eine Sitzblockade.

blockade

Der Widerstand im Querumer Forst ist seit langem Mal wieder ein positives Beispiel für direkten Widerstand gegen klimazerstörende Großprojekte.
Nach diesem entschlossenem Widerstand wird nun damit zu rechnen sein, dass auch die Gegenseite aufrüstet. Denn natürlich ist die Konsequenz daraus dass AnwohnerInnen sich wehren nicht, dass der Flughafen dann eben nicht erweitert wird, sondern dass mehr Mittel aufgebracht werden müssen, um ihn trotzdem durchzudrücken.
Es wird also darauf ankommen, ob der Widerstand auch gegen ein massiveres Polizeiaufgebot neue Wege findet die Rodungen zu behindern, oder auf andere kreative und direkte Art und Weiße zu stören.

camp

Der Flughafen soll im Wesentlichen für VW ausgebaut werden. Ein gefällter Baum bindet im Übrigen die durchschnittlichen Jahresemissionen eines VW-Mittelklassewagens. 60.000 Bäume sollen gefällt werden.

Youtube-Video zur Baumbesetzung in HH-altona gegen die Moorburgtrasse

Youtube-Moorburgtrasse

AnwohnerInnen stellen sich Quer gegen die Rodung des Querumer Forstes

Harvester
Wie hier schon berichtet sollen 60 000 Bäume gerodet werden für den Ausbau des Braunschweiger (VW-) Flughafens. Dies ist die größte punktuelle Waldzerstörung Norddeutschlands seit Jahrzehnten.

Die AnwohnerInnen haben jedoch sichtlich keine Lust auf die Ausweitung des Flughafens und wollen lieber den Wald schützen.

Täglich wird deßhalb ein Protestmarsch zur Rodungsfläche unternommen, und das gute ist, dass es nicht beim einfachen Spazierengehen bleibt: Vergangenen Donnerstag beispielsweiße wurden 2 Harvester von 90 FlughafengegnerInnen gestoppt aus dem Spaziergang heraus. Man hatte sich in drei Gruppen aufgeteilt und war seitlich durch den Wald auf die Abholzstelle vorgedrungen. Am Donnerstag gelang es so mehreren Gruppen, bis direkt zu den Abholzstellen der Harvester vorzudringen und die Abholzerei eine Zeitlang zu stoppen. Und das war bereits das dritte Mal das die Rodungsmaschinen blockiert wurden, bereits am vorigen Wochenende wurden diese zweimal für bis zu 4 Stunden blockiert und somit die Rodungen verzögert.

Harvester blockiert

Treffpunkt ist jeweils am Sportheim Waggum,
wochentags täglich um 15 Uhr, Samstag und Sonntag schon ab 14 Uhr
…. und 15 Min. später stehen die Harvester!

Nicht nur wegen der Rodung riesiger Waldflächen ist dieses Projekt der totale Wahnsinn in Zeiten des bevorstehenden Klimachaos‘ sondern auch vor allem, da der Flugverkehr dadurch zunehmen wird, welcher die klimaschädlichste Fortbewegungsmethode ist.

Bereits vorletztes Jahr wurde aus diesen Gründen der Kelsterbacher Wald besetzt um den Ausbau des Frankfurter flughafens zu verhindern. Die Besetzung ist nun seit bald einem Jahr geräumt, es besteht aber weiterhin eine Mahnwache nahe der Baufläche der Landebahn.
Auch hier ist unterstützung und vor allem kreative Ideen für den Widerstand gefragt.

Auch in London, wo gleich vier Großflughäfen ausgebaut werden sollen gibt es massiven Wiederstand gegen die Ausbaupläne

Noch ein Artikel über die Baumbesetzung gegen die Moorburgtrasse

Gefunden auf Indymedia

Die Baumbesetzung gegen die Moorburgtrasse in Hamburg ist akut räumungsbedroht. Der Artikel berichtet über Hintergründe zum Trassenbau und geht auf die aktuelle Situation ein.
In Hamburg wird (mit grüner Regierungsbeteiligung!) von Vattenfall gerade das Kohlekraftwerk Moorburg gebaut, im deutschsprachigen Raum eine der größten CO2-Schleudern dieser Art die gerade realisiert werden. (mehr…)

Baumbesetzung in Hamburg gegen die Moorburgtrasse braucht Unterstützung

Seit Dezember sind in Hamburg Altona Bäume besetzt gegen eine Fernwärmetrasse für das Kohlekraftwerk Moorburg. Der Widerstand richtet sich in erster Linie gegen das Kohlekraftwerk, und außerdem gegen die Rodung der Bäume.

Eine Klage des BUNDs wurde abgelehnt, mit der Begründung es seien zu wenige Bäume. Direkter Widerstand ist nun also wichtiger denn je. Kommt zur Baumbesetzung und unterstützt sie!
Ab Montag ist akute Räumungsgefahr (auch wenn diese auch erst im Februar stattfinden kann) und zu wenige Menschen anwesend. Ab sofort kann gerodet werden.

Kommt vorbei! Platz in den Bäumen, sowie in den Zelten am Boden ist genug!

Nehmt Kontakt auf: Kontakthandy: 015151176823

Bericht aus dem Querumer Forst (der gerodet wird für den VW-Flughafen in Braunschweig)

Hier ein paar Informationen von den Aktionen gegen die Abholzung ders Querumer Forstes.
Die Holzerei kommt in mässigem Tempo voran. Seit gestern ist ein zweiter Harverster im Einsatz. Sie schlagen eine breite Schneise in Nord-Süd Richtung den Wald. Der wertvollste und grösste Teil steht noch.
Jeden Nachmittag ist um 15 Uhr Treffpunkt zum Waldspaziergang am Waggumer Sportplatz, der an der Grasseler Strasse liegt. Dort steht auch ein Wohnwagen als angemeldete Mahnwache. Alternativer Treffpunkt ist am Waldeingang Tiefe Strasse unweit des DLR-Geländes. (mehr…)

Leßt und unterstützt das grüne Blatt!

Das Grüne Blatt ist eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für Umweltschutz von unten. Das heißt es werden Umweltthemen aus einer herrschaftskritischen Sichtweise behandelt, aber auch völlig andere Themen, weil das grüne Blatt ein offenes Medium ist, in dem es keine Zensur gibt.
Damit ist das grüne Blatt ein Experiment, und das einzige offene Printmedium im deutschsprachigem Raum. Offen heißt dass jede/r seine/ihre Artikel im grünen Blatt Wiki online stellen kann, und die Artikel dann in der nächsten Ausgabe abgedruckt werden. Offen heißt aber nicht, dass es egal ist was dort geschrieben wird. Bei Anti-emanzipatorischen Inhalten, sollte es immer Menschen geben die Aufmerksam sind, und direkt eine Stellungsnahme schreiben.

Unterstützen könnt ihr das grüne Blatt, indem ihr es lest, verteilt, und selber schreibt.
Das grüne Blatt braucht dringend AbonnentInnen: Informieren über Abos, kannst du dich hier, Aboschnippel, befinden sich in den grünen Blättern hinten drin.

Greenpeace: „Politicians talk – Leaders act“


Mit diesem Banner tauchte Greenpeace in Kopenhagen auf und überspitzte damit noch ihren Spruch auf dem G8 in Heiligendamm „Act now“.
Diese Aufforderungen erklären schön die Vorstellungen der Greenpeace-bosse, wie der Klimawandel bekämpft werden solle: Von oben! Das Ausschließen von 99,9999… Prozent der Menschen aus den Entscheidungsprozessen, wird nicht nur in Kauf genommen, sondern es wird offensiv eingefordert. Dass Greenpeace Führer dabei toll findet kann wenig überraschen, ist die Organisation doch selber straff von oben nach unten durchorganisiert.

Doch schauen wir uns die Funktion der Organisation Greenpeace geauer an:
In Umfragen ist Greenpeace jene Institution in die „die Deutschen“ im Durchschnitt am meisten Vertrauen besitzen. Für „die Deutschen“ ist Greenpeace „das Gute“. Deshalb spenden sie also, zwecks Gewissensberuhigung, soviel an GP, dass diese vor einigen Jahren eine Doppeltseite im Spiegel benötigten um rumzujammern, dass sie gar nicht mehr wüssten, was mit dem Geld anzufangen sei.
(mehr…)

Weihnachtsgeschenke für Scottish Coal in Mainshill

Auch an Weihnachten waren die Heinzelmännchen in Mainshill aktiv und zerstörten vier Maschinen auf Europas größtem Braunkohletagebau, welcher sich nur 5 Kilometer entfernt vom Mainshill Solidarity Camp befindet.
Weitere Informationen über das Mainshill Solidarity Camp findet ihr hier auf dieser Seite weiter unten, oder hier auf indymedia Linksunten

Abholzung im Querumer Forst für VW-Flughafen hat heute begonnen

Von robinwood.de
Seit heute morgen werden im Querumer Forst in Braunschweig Bäume für den Ausbau des dortigen Regionalflughafens gefällt. Auch eine Baumerntemaschine, ein so genannter Harvester, ist im Einsatz. ROBIN WOOD lehnt das Ausbauvorhaben strikt ab, weil es unnötig ist, Natur zerstört und den Flugverkehr trotz seiner extremen Klimaschädlichkeit weiter fördert. ROBIN WOOD unterstützt die Proteste von örtlichen Initiativen und NaturschützerInnen. Anlaufstelle vor Ort ist eine Mahnwache am Parkplatz Tiefe Straße. (mehr…)

Moorburgtrasse durch Hamburgs Villenviertel?

Gefunden auf Indymedia

Die umstrittene Fernwärmetrasse vom im Bau befindlichen Kohlemeiler in Moorburg soll angeblich nunmehr quer durch den Hamburger Nobelstadtteil Blankenese verlaufen. Die Bürger sind entsetzt – wird nun der beschauliche Elbblick durch die gigantischen Rohre verschandelt und die geliebten Parks gleich mit geschreddert?
Oder hat sich der Pöbel aus St.Pauli und Altona-Altstadt hier etwa einen gemeinen Scherz erlaubt?
In der Anlage findet ihr die Aushänger, sowie Fotos.
Text der Pressemitteilung

Na also,

geht doch! Nun hat Vattenfall scheinbar die Altonaer Trassenplanung aufgegeben – gut so!
Das war auch alles voll daneben, was sie sich da überlegt hatten und wäre ja niemals gut gegangen…
Jedenfalls sind in Blankenese über 100 Aufhänger gesichtet worden, die Vattenfall scheinbar heimlich in der Neujahrsnacht aufgehängt hat. Beim ortsüblichen Neujahrsspaziergang konnten sich die Blankeneser so detailliert informieren.
Ist doch auch so viel gerechter: Nicht nur, weil die Trasse nun kürzer wird – in Blankenese kann Vattenfall nämlich an die vorhandene Wedeltrasse anschließen, sondern auch weil es dort ausreichend viel Grün gibt. Die paar Bäume weniger fallen doch kaum auf…
Abzuwarten bleibt, was nun die Anwohner in Blankenese machen werden. Gut möglich, daß sie die angegebenen Infotelefone anrufen oder auch sich gleich um die Ecke bei den dort vielfach ansässigen Bezirkspolitikern erkundigen.
Vielleicht macht Vattenfall jetzt ja demnächst eine Infoveranstaltung, dann zusammen mit den Bezirkspolitikern vor Ort, z.B. um die Sache mit der Hochtrasse im Treppenviertel zu erklären…

Freundeskreis Uwe Szczesny & Gesche Boehlich
(Fraktionsvorsitzende CDU / GAL im Bezirk)

Einen Artikel der MoPo gibt es hier

Weihnachten an der Mahnwache in Kelsterbach

Die Mahnwache im Kelsterbacher Wald gegen den Bau der Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens besteht immer noch. Leider ist die Mahnwache schon länger nicht mehr der politische Ort, von dem der Widerstand gegen die Landebahn groß organisiert wird, aber das kann sih ja auch wieder ändern.

Hier ein Text von waldbesetzung.blogsport.de:

Die Mahnwache im Kelsterbacher Wald bleibt auch während der jetzt beginnenden Winterzeit mit Eis und Schnee als ständiger Protest gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens mit Umweltaktivisten besetzt.

Sie dient als Infopunkt für die Bürgerinnen und Bürger aus der Rhein-Main-Region und soll auch in den kommenden Wochen fortbestehen bleiben.
(mehr…)

Eine sehr gute Analyse der Proteste in Kopenhagen

gibt es hier