Direkte Aktionen gegen die Klimazerstörung

Ein Klimaschutz von unten braucht neue Aktionsformen. Anstatt an Regierungen und Konzerne zu appellieren, wie es heute fast alle Umweltaktive tun, müssen Aktionsformen entwickelt werden, die die Macht von Regierungen und Konzernen delegitimieren, die Handlungsmöglichkeiten für jede/n Enzelne/n aufzeigen, die über das eigene Konsumverhalten hinausgehen, die Gegenstrukturen aufbauen, Herrschaftsstrukturen angreifen und im Idealfall abbauen. Und es muss immer thematisiert werden, dass Umweltzerstörung durch kapitalistische und andere Herrschaftsstrukturen entstanden ist und ihnen systemimmanent ist, von ihnen also nicht gelöst werden wird.
Denn wer an Konzerne oder Regierungen appelliert kleine Änderungen vorzunehmen, der legitimiert diese dadurch und spricht ihnen die Handlungsmöglichkeit zu die Probleme zu Lösen. Das soll nicht heißen, dass nicht für kleine schnelle Erfolge gekämpft werden soll, im Gegenteil. Aber auch ohne zu appellieren lässt sich Druck auf Konzerne und Regierungen aufbauen, und es kann immer thematisiert werden dass diese am besten gleich ganz abgeschafft würden.

  • Praktische Tipps und Anleitungen, hauptsächlich für Blockadeaktionen gibt hier: Die kleine Blockadefibel
  • Jede Menge kreative Anregungen und Anleitungen über verschiedenste Formen von direct action gibt es hier