…,sagte Ines Koburger im Freien Radio, als sie heute in einem Interview die gesamte Klimabewegung vereinnahmen durfte, und erklärte warum Menschen in Kopenhagen aktiv werden.
Ines Koburger ist im Koordinationskreis von Attac, bei Gegenstrom Berlin, und war Mitglied jenes berüchtigten Presseteams auf dem Klimacamp 2008, in Hamburg, welches vereinnahmende Pressearbeit leistete, ausschließend arbeitete und Menschen welche bei der Pressearbeit mitmachen wollten aus dem Pressezelt prügelten.
Die Politik von Bewegungseliten wie Alexis Passadakis oder Ines Koburger ist es, auf der einen Seite die radikalen Teile der Bewegung zu vereinnahmen und durch radikale Phrasen zu gewinnen, und auf der anderen Seite den bürgerlichen, oder bürgerlicheren Medien dann realpolitischen Nonsens zu erzählen wie: „Wir wollen hier gar nicht die Legitimationsfrage stellen“.
Nicht die Legitimationsfrage stellen. Was heißt das? Nicht die Legitimationsfrage zu stellen heißt: „Es ist schon ok, dass hier ein paar Dutzend Leute entscheiden, ob hier in einigen Jahrzehnten die Erde noch bewohnbar ist.“ Nicht die Legitimationsfrage zu stellen heißt: „es ist ok, dass genau jene Menschen diese Entscheidung treffen, die selber, oder deren AmtsvorgängerInnen dafür verantwortlich sind dass die Situation so weit gekommen ist.“ Es heißt: „es ist ok, dass diejenigen diese Entscheidung treffen die durch ihren Job ein systemimmanentes Interesse haben dass die Strukturen (z.B. der Kapitalismus, oder Staaten als Herrschaftsrahmen, ohne die sie ja auch ihre Posten nicht weiter ausführen könnten und sich nicht mehr als Führer ihrer Nation inszenieren könnten) beibehalten werden, die verantwortlich sind für den Klimawandel. ABER: „Sie sollen halt ein bißchen was Gutes für das Klima machen“
Genau das geht aber nicht. Innerhalb der bestehenden Herrschaftsverhältnisse sind nur Minimaländerungen möglich. Eine Gesellschaft welche wirklich jene radikalen Änderungen vornehmen will, die heute nötig wären, um ein Klimachaos zu verhindern, kann nicht aufgebaut sein auf Strukturen wie Kapitalismus, Staaten, Stellvertretungspolitik, u.s.w.
Wir wollen hier nicht die Legitimationsfrage stellen heißt zwangsläufig KLIMACHAOS.
Menschen wie Ines Koburger, Organisationen wie Attac, Bewegungseliten die sich in Strukturen wie GegenStrom finden u.s.w. sind es, die verhindern, dass eine Klimabewegung von unten entstehen kann und sich Verhör schafft. Denn oftmals sind die AktivistInnen die nach Kopenhagen fahren um dort Widerstand zu leisten trotz extremer drohender Repressialien, weit radikaler als die Ines‘ und Alexis‘ welche später in der Presse erzählen warum die Proteste stattfinden.
Gegen Stellvertretungspolitik aktiv zu werden heißt also nicht nur die UNO zu delegitimieren, sondern auch sich Konzepte zu überlegen wie der Vereinnahmuspolitik der Bewegungseliten ein Strich durch die Rechnung zu machen ist.
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